RAPTOR 125: Die Schönheit des
“sauberen“ Fahrens
Die Cagiva Raptor 125 ist eine Alternative für junge Fahrer. Wo Supermotards
und Supersportler für diese Generation geherrscht haben, hat jetzt die
Raptor ihren Auftritt. Das Motorrad hat hervorragende technische
Spezifikationen und basiert fast völlig auf der Mito SP525. Der Sportrahmen,
Fahrwerk, Räder und Bremsen geben ihr ein exzellentes Handling. Es ist aber
der umweltverträgliche "saubere" Euro3-Motor, der den größten Unterschied
macht. Für Kunden bedeutet das, dass der Fahrer überall fahren kann,
einschließlich Stadtzentren, ohne die Gefahr angehalten zu werden.
2008 wird die Raptor 125 in Rot, Schwarz und Silber geliefert werden.
Der erste Euro3 Zweitaktmotor
Cagiva ist ungemein stolz darauf, den Zweitaktmotor zu verändern und mit
neuen Technologien zu verbinden. Die Forschung und Investitionen durch die
Firma bedeuten, dass die Tage, in dem das Wort „Zweitakter“ ausschließlich
große Motorleistung bedeutete, vorbei sind. Es bedeutet jetzt auch
Umweltbewusstsein. Das integrierte ECS (Elektronisches Vergaser System)
regelt die richtige Menge des Kraftstoffs (sowohl für Luft/Benzin als auch
Öl) und wurde in Zusammenarbeit mit Dell'Orto entwickelt. Die ECU steuert
auch das Zündsystem. So bleiben die Kosten unter Kontrolle und die
Verkaufspreise erschwinglich. Es verhilft dem 125er Zweitaktmotor zu
Euro3-Standards und erhält dennoch alle Vorteile aufrecht die
Zweitaktmotoren anbieten können: Leichtigkeit, Leistung und niedrige
laufende Kosten.
Die elektronische Kontrolle des Luft/Benzins-Gemisch wird durch ein Bauteil
gesteuert das folgende Komponenten beeinflusst:
- ein PWM-Ventil im Vergaser regelt das Mischungsverhältnis um die Leistung
zu optimieren und schädliche Abgase zu reduzieren,
- eine elektronische Ölpumpe, die eine lange Katalysator-Lebensdauer
sicherstellt, sowie zur Reduzierung der Abgase und niedrigeren
Verbrauchswerten beiträgt,
- das Motorzündsystem.
Die ECU ist mit Einlaß- und Auslaß-Sensoren und Stellmotoren ausgestattet,
die den Motor in allen Betriebszuständen optimieren. Das gilt auch wenn der
Motor heiß oder kalt ist, während der Startphase und beim beschleunigen und
bremsen.
Die Bestandteile sind wie folgt:
- ein Drehzahlsensor,
- ein Drosselklappensensor (TPS) auf dem Vergaser,
- ein Kühlmitteltemperatursensor,
- ein Lufttemperatursensor,
- eine Auslaßschieber Steuereinheit,
- ein Drehzahlmesser und Wassertemperaturanzeige in der Instrumenteneinheit,
- ein Autodiagnose-System mit Warnlampe
Die Reduzierung der Schadstoffe HC, CO und NOX erfolgt durch zwei, im
Krümmer montierten, 3-Wege-Katalysatoren. Der Erste sitzt 70 mm vom
Motorblock entfernt und der Zweite ist weitere 70 mm hinter dem Ersten
positioniert. Zwischen den Katalysatoren sitzt ein Sekundärluftsystem das
eine Nachverbrennung der Abgase durchführt und so den Katalysatoren hilft
die Menge von unverbrannten Kohlenwasserstoffen zu reduzieren. Die neue
Motorkonfiguration hat die Einstellung des Vergasers (Nadel und Düsen) auf
eine Weise beeinflusst, dass die Ausgangsleistung von 11Kw beibehalten, aber
Durchzug und Beschleunigung in niedrigeren Drehzahlen verbessert wurde.